Schulwegsicherheit in Sarnen – GLP Obwalden fordert sofortige Massnahmen

Sarnen: Miserables Zeugnis für die Schulwegsicherheit

Seit Beginn der Sanierung des Sarner Gemeindehauses im Dezember 2024 führt eine geänderte Fussgängerführung dazu, dass mehrere hundert Primarschülerinnen und -schüler die Brünigstrasse zusätzlich zweimal queren müssen. Diese Situation stellt ein erhebliches Risiko für die Sicherheit auf dem Schulweg dar. 

 

Die Grünliberale Partei Obwalden hat sich – gemeinsam mit der Mitte und der CSP – von Beginn an für zusätzliche Sicherheitsmassnahmen eingesetzt (vgl. Medienmitteilung vom 10.12.24). Nachdem die Gemeinde und die Polizei zunächst nicht einlenken wollten, wurde ein Verkehrssicherheitsaudit verlangt. Daraufhin beauftragte die Gemeinde die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) mit einer «road safety inspection». 

 

Der Bericht liegt seit Ende Januar 2025 vor und kommt zu einem klaren Schluss: Die Schulwegsicherheit im betroffenen Abschnitt ist in keiner Weise gewährleistet. Der bfu-Bericht schlägt unter anderem folgende Massnahmen vor: 

 

  1. Wiederöffnung des Trottoirs vor dem Gemeindehaus. 
  2. Einrichtung einer Mittelinsel bei der Fussgängerquerung beim Schulhaus. 
  3. Eine durchgehende, zeitlich unbeschränkte, Geschwindigkeits-reduktion auf 30 km/h. 

 

Obwohl die Gemeinde und Polizei seit dem Schulbeginn im Sommer eine temporäre Geschwindigkeitsreduktion (Tempo 30 Km/h), von Montag bis Freitag, 7 bis 19 Uhr, eingeführt haben, bleibt dies eine unzureichende Lösung. Auch nach 19 Uhr sind aufgrund von Sport- und Musikunterricht, noch viele Kinder unterwegs.  

 

Die GLP Obwalden sieht sich daher veranlasst, den bfu-Bericht nun öffentlich zugänglich zu machen. «Wir fordern den Gemeinderat mit Nachdruck auf, die vorgeschlagenen Massnahmen umgehend zusammen mit der Polizei und dem Kanton zu planen und umzusetzen» betont Ramon Gassmann, Co-Präsident der GLP Obwalden.  «Die Sicherheit der Kinder auf ihrem täglichen Schulweg muss endlich hohe Priorität haben.» 

 

Den vollständigen Bericht der Beratungsstelle für Unfallverhütung finden Sie hier: